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Veranstaltung

Person und Gesellschaft

  • Funktionen:

Grunddaten

Veranstaltungsart Seminar SWS 2.00
Veranstaltungsnummer 79200 Semester WS 2025/26
Sprache Deutsch Studienjahr
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Belegung über StudIP

Status Link
keine Belegung (gesperrt)   

Module

5350030 Sozialepistemologie
5380210 Philosophie des Sozialen
5380280 Sozialphilosophie 1
5380290 Sozialphilosophie 2
5380330 Pluralität im Philosophieren mit Kindern
5380400 Philosophische Schwerpunktsetzung im Lehramt Gymnasium
5380450 Sozialphilosophie 1
5380510 Philosophische Spezialisierung im Lehramt Regionale Schule
5380560 Philosophie des Sozialen

Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Do. 17:15 bis 18:45 woch 16.10.2025 bis 30.01.2026  Parkstr. 6 - R 206, Parkstr. 6 Raumplan Wunsch findet statt    
Gruppe [unbenannt]:
 

Verantwortliche Person

Verantwortliche Person Zuständigkeit
Prof. Dr. phil. Matthias Wunsch

Studiengänge

Studiengang/Abschluss/Prüfungsversion Semester Teilnahmeart
Grundschulpädagogik, LA an Grundschulen (2019) 4. Semester wahlobligatorisch
Grundschulpädagogik, LA an Grundschulen (2021) 7. - 8. Semester wahlobligatorisch
Grundschulpädagogik, LA an Grundschulen (2023) 7. - 8. Semester wahlobligatorisch
Philosophie, Beifach Lehramt (2019) 7. Semester wahlobligatorisch
Philosophie, Beifach Lehramt (2022) 7. Semester wahlobligatorisch
Philosophie des Sozialen, Master (2022) 1. Semester obligatorisch
Philosophie des Sozialen, Master (Erstfach, 2022) 3. Semester obligatorisch
Philosophie des Sozialen, Master (Zweitfach, 2022) 3. Semester obligatorisch
Philosophie, LA an Gymnasien (2019) 7. - 9. Semester wahlobligatorisch
Philosophie, LA an Gymnasien (2022) 7. - 9. Semester wahlobligatorisch
Philosophie, LA an Regionalen Schulen (2019) 7. - 9. Semester wahlobligatorisch
Philosophie, LA an Regionalen Schulen (2022) 7. - 9. Semester wahlobligatorisch

Zuordnung zu Einrichtungen

PHF/Institut für Philosophie (IP)

Inhalt

Kommentar

Die Brisanz des Personbegriffs besteht darin, dass er sowohl deskriptiv verwendet wird als auch einen moralischen Status anzeigt. Entsprechend ist die Bestimmung von Personalität, das heißt von dem, was eine Entität zu einer Person macht, eine wichtige philosophische Aufgabe. Es gibt verschiedene Arten, Personalität zu konzipieren. In psychologischen Konzeptionen, für die traditionell John Locke steht, die aber auch heute noch häufig vertreten werden, gehört eine Entität aufgrund von bestimmten mentalen Fähigkeiten (bei Locke: Selbstbewusstsein und Vernunft) zur Klasse der Personen. Biologische Konzeptionen dagegen greifen in der Bestimmung von Personalität nicht auf mentale Fähigkeiten von Entitäten zurück, sondern auf deren biologische Artzugehörigkeit. Menschliche Personen, so bspw. die These von Eric Olson, sind numerisch identisch mit Lebewesen der biologischen Art Homo sapiens. Doch psychologische Konzeptionen der Personalität haben große Schwierigkeiten, den Kreis der Personen adäquat zu bestimmen; und biologische Konzeptionen scheinen mit ihrer Berufung auf die Spezieszugehörigkeit dem moralischen Status von Personen nicht gerecht zu werden. Das Seminar wendet sich daher sozialtheoretischen Konzeptionen der Personalität zu, nimmt seinen Ausgangspunkt also bei der Frage, ob und gegebenenfalls wie sich Personalität im Rückgriff auf Soziales konzipieren lässt. Dabei werden wir insbesondere Anerkennungsverhältnisse in den Blick nehmen. Denn womöglich ist Anerkennung nicht nur eine Antwort darauf, dass eine Entität eine Person ist, sondern für diesen Sachverhalt auch konstitutiv.

Literatur

Literatur:

Ikäheimo, Heikki 2014: Anerkennung. Berlin – Boston.

Kannetzky, Frank/ Tegtmeyer, Henning (Hgg.) 2007: Personalität. Studien zu einem Schlüsselbegriff der Philosophie. Leipzig

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis Winter 2025/26 gefunden:
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