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Veranstaltung

Populismus als globales Phänomen

  • Funktionen:

Grunddaten

Veranstaltungsart Hauptseminar SWS 2.00
Veranstaltungsnummer 58005 Semester SS 2022
Sprache Deutsch Studienjahr
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Belegung über StudIP

Status Link
keine Belegung (gesperrt)   

Module

3300070 Politische Theorien der Moderne und Postmoderne
3380070 Moderne Politische Theorien

Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mo. 13:00 bis 15:00 woch 04.04.2022 bis 15.07.2022  Ulmenstr. 69 - SR 126, Ulmenstr. 69, Haus 1 Raumplan Pfeiffer findet statt    
Gruppe [unbenannt]:
 

Verantwortliche Person

Verantwortliche Person Zuständigkeit
Dr. rer. pol. Christian Pfeiffer, M.A.

Studiengänge

Studiengang/Abschluss/Prüfungsversion Semester Teilnahmeart
Politikwissenschaft, Bachelor (Erstfach, 2018) 5. - 6. Semester wahlobligatorisch
Sozialkunde, LA an Regionalen Schulen (2012) 8. - 9. Semester wahlobligatorisch
Sozialkunde, LA an Regionalen Schulen (2019) 8. - 9. Semester wahlobligatorisch

Zuordnung zu Einrichtungen

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WSF)

Inhalt

Kommentar

Nach Einschätzung vieler Expert*innen ist Populismus weltweit auf dem Vormarsch. Larry Diamond meint, dass sich die Welt mittlerweile seit 2006 in einer „Demokratie-Rezession“ befinden würde und frustrierte Wähler*innen deswegen das Heil bei Populisten suchen (Diamond 2015). In der Tat ist Populismus längst nicht mehr nur ein Phänomen von Entwicklungsländern mit fragilen Institutionen. Auch konsolidierte Demokratien werden weltweit massiv von populistischen Parteien oder Anführer*innen massiv unter Druck gesetzt. Donald Trump ist dafür nur eines von mehreren Beispielen. Aufgrund dieser globalen Entwicklung ist Populismus in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht nur in der Politikwissenschaft zu einem der meist verwendeten und meist besprochenen Konzepte geworden. Das Ziel des Seminars ist es einen Einblick in verschiedene, teils widerstreitende Ansätze der Populismustheorie und -forschung zu geben. Zudem soll untersucht werden, welche Auswirkungen Populismus auf die Demokratiequalität hat, wenn er sich an der Macht befindet. Zu diesem Zweck werden Populismen in den Amerikas, Europa, Asien und Afrika betrachtet, um grundlegende Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten.

Literatur

• De la Torre, Carlos (Hrsg.): Routledge Handbook of Global Populism. New York 2019.
• Diamond, Larry: Facing up to the Democratic Recession. In: Journal of Democracy Volume 26, Number 1, January 2015, S. 141-155.
• Mouffe, Chantal: Für einen linken Populismus. Frankfurt am Main 2018.
• Müller, Jan-Werner: Was ist Populismus? Ein Essay. Berlin 2016.
• Pappas, Takis S.: Populism and Liberal Democracy: A Comparative and Theoretical Analysis. Oxford 2019.
• Muno, Wolfgang; Pfeiffer, Christian (Hrsg.): Populismus an der Macht. Strategien und Folgen populistischen Regierungshandelns. Wiesbaden 2021.
• Priester, Karin: Rechter und linker Populismus. Annäherung an ein Chamäleon. Frankfurt/New York 2012.
• Rovira Kaltwasser, Cristóbal; Taggart, Paul; Ochoa Espejo, Paulina; Ostiguy, Pierre (Hrsg.): The Oxford Handbook of Populism. Oxford 2017.
• Stockemer, Daniel (Hrsg.): Populism Around the World. Wiesbaden 2019.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2022 , Aktuelles Semester: Winter 2022/23