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Veranstaltung

Philosophie und Psychiatrie

  • Funktionen:

Grunddaten

Veranstaltungsart Seminar SWS 1.00
Veranstaltungsnummer 30927 Semester SS 2021
Sprache Deutsch Studienjahr
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Belegung über StudIP

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Anmeldeverfahren    Link

Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Sa. 00:00 bis 00:15 woch 10.04.2021 bis 10.07.2021    Thome findet statt Termin nach Absprache, Anmeldung über bianca.hartung@med.uni-rostock.de  
Gruppe [unbenannt]:
 

Verantwortliche Person

Verantwortliche Person Zuständigkeit
Prof. Dr. med. Johannes Thome

Studiengänge

Studiengang/Abschluss/Prüfungsversion Semester Teilnahmeart
Humanmedizin, Staatsexamen (1991) 6. - 10. Semester fakultativ

Zuordnung zu Einrichtungen

UMR/Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (KPP)

Inhalt

Literatur

M. Foucault: Die Macht der Psychiatrie. Suhrkamp, Frankfurt 2015 / T. Schramme und J. Thome (Hrsg.): Philosophy and Psychiatry. Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 2004, DeGruyter, Berlin 2012

Lerninhalte

Psychiatrie und Psychopathologie stehen traditionell im Spannungsfeld von Natur- und Geisteswissenschaften. Aufgrund der rasanten Entwicklung der Neurowissenschaften und der unbestrittenen Erfolge der Psychopharmakologie, aber auch der standardisierten Psychotherapie erscheint das Bewusstsein hierfür jedoch zunehmend zu schwinden. Dabei ist gerade ein Verständnis der ethischen, epistemologischen und anthropologischen Grundlagen der Psychiatrie Voraussetzung für eine verantwortliche klinische Tätigkeit zum Wohl des Patienten. Daher werden in diesem Seminar drängende Fragen der Alltagspraxis diskutiert, die naturwissenschaftliche nicht zu beantworten sind: z.B.  „Was sind psychiatrische Erkrankungen und gibt es sie wirklich?“, „Welches Menschenbild gilt in der Psychiatrie“, „Welche Rolle spielen kulturelle Einflüsse und ist der naturwissenschaftliche Universalismusanspruch auf die Psychiatrie übertragbar?“, „Ist Zwangsbehandlung moralisch vertretbar?“, „Gibt es den rationalen Suizid?“

Psychiatry and psychopathology are uniquely based both in natural sciences and humanities. Due to the rapid development of the neurosciences and due to the advances in psychopharmacology as well as standardised psychotherapy, however, this unique feature is less and less recognised. Nevertheless, for the daily clinical practice supporting patients, it is crucial to understand the ethical, epistemological and anthropological background of psychiatry. Therefore, this seminar will focus on urgent questions in clinical work which cannot be addressed by empirical means (i.e. scientific experiments): e.g. “What are psychiatric disorders and do they really exist?”, “How is the human being conceptualised in psychiatry?“, ”What role play socio-cultural factors and what about universalism in psychiatry?”, “Can coercive measures be ethically justified?“, “Is there such a thing as rational suicide?“

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2021 , Aktuelles Semester: Winter 2021/22