Zur Seitennavigation oder mit Tastenkombination für den accesskey-Taste und Taste 1 
Zum Seiteninhalt oder mit Tastenkombination für den accesskey und Taste 2 
Startseite    Anmelden     
Winter 2022/23    Hilfe  Trennstrich  Sitemap  Trennstrich  Impressum  Trennstrich  Datenschutz  Trennstrich  node1  Trennstrich  Switch to english language

Veranstaltung

Erinnerungspolitik und Transitional Justice

  • Funktionen:

Grunddaten

Veranstaltungsart Hauptseminar SWS 2.00
Veranstaltungsnummer 58004 Semester WS 2022/23
Sprache Deutsch Studienjahr
Hyperlink Stud.IP Link zu dieser Lehrveranstaltung in Stud.IP

Belegung über StudIP

Status Link
Anmeldeverfahren    Link

Module

3300050 Vergleichende Regierungslehre: Area Studies
3300260 Vergleichende Regierungslehre: Area Studies für Good Governance
3380100 Weiterführende Fragen der Politikwissenschaft für Lehramt an Regionalen Schulen

Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 11:00 bis 13:00 woch 10.10.2022 bis 27.01.2023  Ulmenstr. 69 - SR 134, Ulmenstr. 69, Haus 1 Raumplan Müller findet statt    
Gruppe [unbenannt]:
 

Verantwortliche Person

Verantwortliche Person Zuständigkeit
Dr. rer. pol. Jan Müller, M.A.

Studiengänge

Studiengang/Abschluss/Prüfungsversion Semester Teilnahmeart
Good Governance - Wirtschaft, Gesellschaft, Recht, Bachelor (2022) 7. Semester wahlobligatorisch
Politikwissenschaft, Bachelor (Erstfach, 2018) 5. - 6. Semester wahlobligatorisch
Politikwissenschaft, Bachelor (Erstfach, 2020) 5. - 6. Semester wahlobligatorisch
Sozialkunde, LA an Regionalen Schulen (2012) 9. Semester wahlobligatorisch

Zuordnung zu Einrichtungen

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WSF)

Inhalt

Kommentar

Dieses Seminar beschäftigt sich aus politikwissenschaftlicher Sicht mit der Aufarbeitung und Erinnerung von traumatischer Vergangenheit. Im Zentrum stehen die Prozesse von Transitional Justice, die vor allem nach der demokratischen Transition, dem Ende von Bürgerkriegen oder anderen Gewalterfahrungen beginnen.
Ausgangspunkt sind die vielfältigen Überlegungen aus dem Feld der Memory Studies, die sich aus kulturwissenschaftlicher, historischer und politischer Perspektive mit der Vergangenheit beschäftigen. Diese finden praktischen Eingang in die juristischen und politischen Aufarbeitungsprozesse, die sich mit begangenem staatlichem Unrecht befassen. Aus diesen entstehen staatliche Erinnerungspolitiken, die sich zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft bewegen.
Nachdem sich die theoretischen Grundlagen erarbeitet wurden, können die Studierende selbstgewählte Fallbeispiele vorstellen.

Literatur

• Assmann, Aleida; Conrad, Sebastian (Hg.) (2010): Memory in a Global Age. London: Palgrave Macmillan UK.
• Assmann, Aleida (2020): Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur. Eine Intervention. 3. Aufl. München.
• Capdepón, Ulrike; Layús, Rosario Figari (Hg.) (2020): The Impact of Human Rights Prosecutions. Insights from European, Latin American, and African Post-Conflict Societies. Leuven: Leuven University Press.
• Mihr, Anja; Pickel, Gert; Pickel, Susanne (Hg.) (2018): Handbuch Transitional Justice. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden.
• Müller, Jan-Werner (Hg.) (2002): Memory and Power in Post-War Europe. Cambridge: Cambridge University Press.
• Werle, Gerhard; Vormbaum, Moritz (2018): Transitional Justice. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg.
• Wüstenberg, Jenny (2020): Zivilgesellschaft und Erinnerungspolitik in Deutschland seit 1945. Bonn.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis Winter 2022/23 gefunden:
Lehramt Fach Sozialkunde · · · · [+]