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Veranstaltung

„Modernisierte Tochter" und „Ältere Schwester“: Hochdeutsch und Niederdeutsch im Sprachdiskurs des 17. und 18. Jahrhunderts.

  • Funktionen:

Grunddaten

Veranstaltungsart Hauptseminar SWS 2.00
Veranstaltungsnummer 70832 Semester WS 2022/23
Sprache Deutsch Studienjahr
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Belegung über StudIP

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Anmeldeverfahren    Link

Module

6150150 Projekte Master Germanistik
6150190 Aktuelle Forschungsfelder der Sprachwissenschaft: Sprachliche Varietäten und Sprachgebrauch
6150310 Aktuelle Forschungsfelder der Sprachwissenschaft: Sprachliche Varietäten und Sprachgebrauch
6150320 Konzeptionsmodul Master Germanistik
6180070 Fachwissenschaftliche Aspekte der Schulrahmenpläne
6180080 Spezialisierung Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit / Niederdeutsche Philologie
6180090 Spezialisierung Linguistik
6180150 Profilbildung Linguistik
6180160 Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft
6180250 Spezialisierung Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit / Niederdeutsche Philologie
6180260 Spezialisierung Linguistik
6180320 Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft
6180350 Fachwissenschaftliche Aspekte der Schulrahmenpläne
6180360 Profilbildung Linguistik

Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 09:15 bis 10:45 woch 13.10.2022 bis 27.01.2023  Jakobi-Passage, Kröpeliner Str. 57 - Seminarraum 7, Jakobi-Passage, Kröpeliner Str. 57 Raumplan Bieberstedt findet statt    
Gruppe [unbenannt]:
 

Verantwortliche Person

Verantwortliche Person Zuständigkeit
Prof. Dr. phil. Andreas Bieberstedt

Studiengänge

Studiengang/Abschluss/Prüfungsversion Semester Teilnahmeart
Deutsch, Beifach Lehramt (2017) 5. - 9. Semester wahlobligatorisch
Deutsch, Beifach Lehramt (2019) 5. - 9. Semester wahlobligatorisch
Deutsch, LA an Gymnasien (2012) 5. - 9. Semester wahlobligatorisch
Deutsch, LA an Gymnasien (2019) 5. - 9. Semester wahlobligatorisch
Deutsch, LA an Regionalen Schulen (2012) 5. - 9. Semester wahlobligatorisch
Deutsch, LA an Regionalen Schulen (2019) 5. - 9. Semester wahlobligatorisch
Deutsch, LA für Sonderpädagogik (2019) 5. - 9. Semester wahlobligatorisch
Germanistik, Master (2013) 1. - 4. Semester wahlobligatorisch
Germanistik, Master (Erstfach, 2018) 1. - 4. Semester wahlobligatorisch
Germanistik, Master (Erstfach, 2020) 1. - 4. Semester wahlobligatorisch
Germanistik, Master (Zweitfach, 2018) 1. - 4. Semester wahlobligatorisch
Germanistik, Master (Zweitfach, 2020) 1. - 4. Semester wahlobligatorisch
Wirtschaftspädagogik, Master (2017) 1. - 3. Semester wahlobligatorisch

Zuordnung zu Einrichtungen

PHF/Institut für Germanistik (IG)

Inhalt

Kommentar

Die Lehrveranstaltung ist folgenden Studiengängen / Modulen zugeordnet:

LA Deutsch „Fachwissenschaftliche Aspekte der Schulrahmenpläne“ (LA, Gy; LA, Re), „Spezialisierung Deutsche Sprache und Literatur des MA und der Frühen Neuzeit / Niederdeutsche Philologie“, „Profilbildung Linguistik“ (LA, Gy), „Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft“ (LA, Re; LA, Sopäd [2019]), „Profilbildung Literaturwissenschaft oder Linguistik“ (LA, Sopäd [2012]); Master Bepäd (Deutsch als ZF) / Master Wipäd (Deutsch als ZF) (2017/2020; 2018/2021) „Spezialisierung Deutsche Sprache und Literatur des MA und der Frühen Neuzeit / Niederdeutsche Philologie“, „Profilbildung Literaturwissenschaft oder Linguistik“ (2017; 2018), „Profilbildung Literaturwissenschaft“ (2020; 2021); Master Ger (2013), Master Ger, Erstfach (2018/2020) „Sprachliche Varietäten und Sprachgebrauch“, „Konzeptionsmodul“

 

Modulprüfung wählbar in:

„Fachwissenschaftliche Aspekte der Schulrahmenpläne“ (mdl. Prüfung, 30 Min.),

„Spezialisierung Deutsche Sprache und Literatur des MA und der Frühen Neuzeit / Niederdeutsche Philologie“ (Hausarbeit [für BA sowie LA (2019) zusätzlich andere Prüfungsform als Option möglich]),

„Profilbildung Linguistik“, „Profilbildung Linguistik und Literaturwissenschaft“, „Profilbildung Literaturwissenschaft oder Linguistik“ (Studienleistung/Kompetenzprüfung),

„Sprachliche Varietäten und Sprachgebrauch“, „Konzeptionsmodul“ (Kolloquium, 30 min bzw. Ersatzmodulprüfung E-Paper)

 

 

inhaltliches Konzept

Im 17. Jahrhundert wird das Mittelniederdeutsche als geschriebene Sprache in Norddeutschland endgültig durch das Hochdeutsche abgelöst und entwickelt sich zu einer primär mündlich verwendeten Mundart, der das Stigma einer „groben Bauernsprache“ anhaftet. Gleichzeitig beginnt in dieser Phase der deutschen Sprachgeschichte die allmähliche Etablierung des Hochdeutschen ostmitteldeutscher Prägung zunächst als überregionale Einheitsschriftsprache, später als hochdeutsche Standardsprache. Beide Entwicklungen werden im 17. und 18. Jahrhundert insbesondere in gelehrten Kreisen kontrovers diskutiert. In den zeitgenössichen Sprachgesellschaften werden Fragen des Charakters, der Kultivierung und der Normierung der sich entwickelten Einheitssprache („Hauptsprache“) erörtert, einerseits vor dem Hintergrund der vorbildhaften und zugleich konkurrierenden französischen Sprache, andererseits aber auch mit Blick auf die deutschen Dialekte. Andere Gelehrte bemühen sich um eine Rehabilitierung des Niederdeutschen, vor allem unter Verweis auf dessen Alter, literarische Tradition und angenommene sprachliche „Reinheit“ (puritas). Im Seminar wollen wir versuchen, die zeitgenössische Sprachdiskussion mit besonderer Fokussierung auf das Spannungsverhältnis von hochdeutscher Einheitssprache und niederdeutschen Dialekten nachzuvollziehen. Zu diesem Zweck setzen wir uns mit Texten von Sprachgelehrten und Sprachpflegern wie etwa Justus Georg Schottelius und Gottfried Wilhelm Leibnitz sowie auf niederdeutscher Seite von Johannes Raupach und Johann Lauremberg auseinander. Aber auch andere Dialektregionen und deren „Verteidiger“ sollen in den Blick genommen werden (so auf schweizerdeutscher Seite der Philologe und Übersetzer Johann Jakob Bodmer). Als Ausblick beschäftigen wir uns mit Theoretikern wie Klaus Groth, die sich im 19. Jahrhundert mit dem Charakter und den Funktionen einer wieder aufblühenden niederdeutschen Literatursprache auseinandersetzen.

 

Literatur:

Andreas Gardt: Geschichte der Sprachwissenschaft in Deutschland. Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Berlin / New York. 1999. Die Anmeldung erfolgt durch die Eintragung in die Lehrveranstaltung bei Stud.IP im offiziellen Einschreibezeitraum.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis Winter 2022/23 gefunden:
Sprachwissenschaft · · · · [+]
Master Wirtschaftspädagogik · · · · [+]