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Veranstaltung

"Music was my first love" - Zur Soziologie der Jugend und Musik

  • Funktionen:

Grunddaten

Veranstaltungsart Blockseminar SWS 2.00
Veranstaltungsnummer 59579 Semester SS 2014
Sprache Deutsch Studienjahr
Hyperlink Stud.IP Lehrveranstaltung nicht mit Stud.IP synchronisiert

Belegung

Es gibt keine Informationen zu einem Belegungsverfahren.

Module

3700150 Soziologie 4: Soziologische Theorien
3700160 Soziologie 5: Geschichte soziologischer Theorien
3700210 Soziologie 3: Gesellschaftsstrukturen und gesellschaftliche Teilbereiche 1

Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook

  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Sa. 09:00 bis 16:00 Einzel am 24.05.2014 Ulmenstr. 69 - SR 310, Ulmenstr. 69, Haus 2 Raumplan   findet statt    
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Sa. 09:00 bis 16:00 Einzel am 24.05.2014 Ulmenstr. 69 - SR 120, Ulmenstr. 69, Haus 3 Raumplan   findet statt    
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Sa. 09:00 bis 16:00 Einzel am 05.07.2014 Ulmenstr. 69 - SR 022, Ulmenstr. 69, Haus 1 Raumplan   findet statt    
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So. 09:00 bis 16:00 Einzel am 25.05.2014 Ulmenstr. 69 - SR 022, Ulmenstr. 69, Haus 1 Raumplan   findet statt    
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So. 09:00 bis 16:00 Einzel am 06.07.2014 Ulmenstr. 69 - SR 022, Ulmenstr. 69, Haus 1 Raumplan   findet statt    
Gruppe [unbenannt]:
 

Verantwortliche Person

Verantwortliche Person Zuständigkeit
Prof. Dr. phil. habil. Matthias Junge begleitend

Studiengänge

Studiengang/Abschluss/Prüfungsversion Semester Teilnahmeart
Sozialkunde, LA Gymnasien (2012) 4. - 6. Semester wahlobligatorisch
Soziologie, Bachelor (Erstfach, 2012) 4. - 6. Semester wahlobligatorisch

Zuordnung zu Einrichtungen

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (WSF)

Inhalt

Lerninhalte


 Modul: Spezielle Soziologien / Soz. Theorie (Soz. III / IV)

Einschreibungen über Stud.IP vom 24.03.2014 bis zum 23.05.2014

 Thematischer Hintergrund

Musik ist in modernen, hoch technologisierten Gesellschaften allgegenwärtig. Für die wohl meisten von uns startet der Tag bereits mit Musik. Und durch die vielen kleinen und feinen Innovationen und „stillen“ Revolutionen der Musikindustrie zu Beginn des 21. Jahrhunderts (die Erfindung neuer Hard- und Software und deren Miniaturisierung), dringt die Musik in fast jede erdenkliche Alltagssituation ein und ist dadurch – vermutlich noch stärker als sie es früher war – zu einem unverzichtbaren Alltagsbegleiter geworden.

     Aber auch in sozialisatorischer und biografischer Hinsicht sind wir Menschen an Musik gebunden. (Wir erinnern uns an die Romanverfilmung »High Fidelity«.) Mit Blick auf die Jugend als eigene Lebensphase und Moratorium (Erikson) zur Bewältigung spezieller Entwicklungsaufgaben, besonders der Identitätsfindung, stellt Musik heute das wohl wichtigste Medium für die Identitäts­konstruktionen von Jugendlichen in modernen Gesellschaften dar. Nicht zuletzt werden Musikpräferenzen in den formativen Jahren ausgebildet.

 

Fragestellung und Seminarinhalte

Insofern lässt sich leitmotivisch fragen, welche Funktion(en) und welche Bedeutung Musik für uns Menschen – aber soziologisch vor allem: für unsere moderne Gesellschaft insgesamt hat. Aus kultur- bzw. wissenssoziologischer Perspektive (Mannheim) lässt sich zeigen, dass es das implizite, verkörperte Wissen ist, das in erster Linie unser alltägliches Handeln anleitet. Diese Dimension, die sich kaum zweckrational erklären lässt und eng mit unseren Erfahrungen zusammenhängt, ist in der Soziologie lange ausgeblendet worden. Selbst in der Musiksoziologie wird Musik bisher kaum in ihrer Erfahrungsdimension in den Blick genommen. Und im Zuge gesellschaftlicher Ästhetisierung, der (Wieder)Entdeckung bzw. »Erfindung der Kreativität« (Reckwitz) und also der wachsenden Bedeutung des »kreativen Charakters menschlichen Handelns« (Joas) können und müssen wir davon ausgehen, dass eine ausschließlich zweckrationale Perspektive auf den Menschen oder aber eine ökonomistische Sicht auf die Musik- und Kulturindustrie deutlich zu kurz greifen.

     Gegenstand der Betrachtungen, Analysen und Diskussionen unseres Seminars sind: Musik-Mediensozialisation und -nutzung; musikalische Jugendkulturen und Szenen (inkl. sozialstrukturelle Topografien von Club- und Diskoszenen); zeitdiagnostische Songtexte deutscher Musikinterpreten; Musik-Castingshows; Struktur und Logik globaler Popmusik­industrie (McDonaldisierung der MusicCulture?, Popmusik z.B. in Brasilien, Russland, Indien, China oder Südafrika).

 

Vorgehensweise und Aufbau des Blockseminars

Im 1. Veranstaltungsblock soll dafür musiktheoretisches und methodisches Rüstzeug erarbeitet werden. Wir beschäftigen uns sowohl mit ausgewählten Klassikern (u.a. Weber, Adorno, Elias) als auch mit neueren Theorien und Ansätzen der Musik- und Kultursoziologie. Der 2. Veranstaltungsblock ist dann den praktischen Anwendungen und also musiksozio­logischen Analysen anhand konkreter Fallbeispiele gewidmet.

 

Die Anforderungen für den Erwerb von Leistungs- bzw. Teilnahmescheinen werden zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben; ein detaillierter Seminarplan sowie eine ausführliche Literaturliste werden in der ersten Sitzung verteilt.

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2014 , Aktuelles Semester: Winter 2018/19